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Black Stone Cherry im Interview (September 2011)

Wir versuchen, den Rock’n’Roll nicht nur heavy, sondern auch mit Herz zu spielen

Frontmann Chris

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Black Stone Cerry kann man ruhig zu den Shooting-Stars der letzten Jahre zählen – ihr von Country und zig anderen Musikarten geprägter Stil dringt schnell ins Ohr und auch ins Tanzbein und mit dem aktuellen Album „Between The Devil And The Deep Blue Sea“ haben sie wieder vorzügliche Arbeit abgeliefert. Umso schöner ist es, dass John Fred, seines Zeichens Drummer bei den Kentucky-Rockern, sich ein wenig Zeit nahm und ein paar Details aus dem Bandleben preisgab.

The-Pit.de: Hi John, schön, dass wir uns hier treffen.

John Fred: Wie lange hast du gebraucht, um hierher zu kommen?

The-Pit.de: Es waren jetzt mit dem Zug etwas mehr als zwei Stunden nach Köln.

John Fred: Vielen Dank, dass du gekommen bist.

The-Pit.de: Ich habe euch 2008 auf der Tour in der Bochumer Matrix gesehen und ein Jahr später auf dem Bochum Total Open Air.

John Fred: Oh yeah. Was für ein fantastisches Festival. Ich kann mich noch genau daran erinnern. Es war auch unsere letzte Show auf der Tour. Zuvor spielten wir beim Rheinkultur Festival, aber in Bochum hatten wir eine richtig gute Show. Ich mag Straßenfestivals, aber auch generell Open Air Festivals.

The-Pit.de: Black Stone Cherry bestehen jetzt schon seit 2001. Was hat sich deiner Meinung nach alles geändert?

John Fred: Unser musikalisches Können hat sehr zugenommen und ich denke, dass unsere Art, Musik zu schreiben, sich einfach weiterentwickelt hat. Wir mussten natürlich auch erst einiges lernen, so waren wir, was Touren betraf, noch richtig grün hinter den Ohren. Wir sind auch noch jung, was natürlich voll geil ist, und wir waren noch richtig jung, als wir die ersten Songs spielten. Wir starteten als Band im Juni 2001. Chris, unser Sänger, und ich kennen uns schon seit dem Kindergarten, wir trafen uns jeden Tag nach der Schule und die ersten Schritte mit der Band fingen noch während der Junior High School an. Wir kennen uns also schon gute 21 Jahre. Chris ist 25 Jahre jung, ich bin schon 26. Jon kam von Florida herüber, als wir in der High School waren, Chris und ich machten ja schon zusammen Musik und eines Tages jammten wir mit Jon. Er spielte eigentlich Gitarre, doch wir brauchten einen Bassisten und so nahm er sich den Bass. Ben, unser anderer Gitarrist, kommt aus der Nachbarstadt. Ihn lernten wir am 3. Juni auf einer Party kennen, er griff sich eine Gitarre und wir haben nur noch gefragt, ob er in einer Band spielen möchte. Am nächsten Tag trafen wir uns zur Probe, jammten einfach so rum und nun sind zehn Jahre vergangen.

The-Pit.de: Was macht ihr, um z.B. auf der Bühne euren Enthusiasmus zu bewahren oder wieder ins Studio zu gehen, wo doch das ganze Business sich ständig nicht immer zur guten Seite wandelt?

John Fred: Ich denke, das liegt in erster Linie daran, dass wir die Musik lieben. Das mag ja nur ein Klischee sein, aber es ist so. Wir lieben die Musik, wir lieben uns, du weißt, was ich meine. Jeder Tag im Business bereichert dich. Mein Dad Richard, der auch Gitarrist bei den Kentucky Headhunters ist, einer Anfang der Neunziger sehr bekannten Country-Band aus Kentucky, die von meinem Dad und meinem Onkel Fred, der dort auch Drummer ist, gegründet wurde, produzierte 2006 unser erstes Album, und es ist total verrückt, dass unsere Familien uns solch einen Rückhalt geben, die uns helfen, wo sie nur können und uns nach vorn pushen. Das passt alles super zusammen, wir haben ein tolles Zuhause.

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