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Betontod im Interview (September 2012)

„Das Album ist druckvoller und runder geworden.“

Betontod zeigte diesen Sommer wieder Präsenz bei diversen Festivals, hier beim Dong Open Air.

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The-Pit.de: Wenn man sich die Neue und den Vorgänger anhört, liegt ein Riesensprung dazwischen. Was wurde verändert?

Frank: Ja, dies denkt man gar nicht. Vincent Sorg hatte vorher schon die Broilers produziert und dies war auch so ein Riesenschritt für mich. Ich hatte die Vorstellung, dass er alles auf links dreht und alles verändert. Es ist aber komplett anders, man kommt hin, macht die Songs und er steht eigentlich nur dahinter. Wenn beim Text was nicht passt, dann schreibt er nicht etwa den Text neu. Er gibt nur den Hinweis, wie man besser zu verstehen ist. Diese Herangehensweise kannten wir bisher noch nicht. Mit der Musik war es ähnlich. Wir haben die Vorproduktionen mitgenommen und etwa drei Viertel davon auch übernommen. Was noch nicht so gut war, wurde herausgenommen und der Teil mit ihm neu gemacht. Es war aber ebenfalls nur so, dass er sich ans Piano gesetzt hat und andere Tonfolgen ausprobiert hat, aber eben keinesfalls was neu geschrieben hat. Unterm Strich ist alles viel druckvoller und runder geworden.

The-Pit.de: Kommen wir noch mal zu einzelnen Titeln. Der Song „In Sekunden“ ist authentisch?

Frank: Ja. Auf unserer zweiten CD ist schon ein Titel drauf „Sieben Schuss“ und er erzählt davon, dass ein Kollege von uns in unserem Heimatort beim Feierabendbier erschossen wurde. Dies haben wir jetzt noch mal mit neuem Sound versucht umzusetzen. Also leider Gottes authentisch.

The-Pit.de: Dies hätte genauso gut als Ballade erscheinen können, warum genau der Gegensatz?

Frank: Weil es im Endeffekt so noch viel mehr Druck entwickelt. Man versucht mit der Situation umzugehen, aber im Endeffekt kann man dies nie richtig verarbeiten. Damit muss man halt irgendwie klar kommen. Ob wir dies als Ballade wirklich hätten ausdrücken können, weiß ich nicht. So entwickelt es den Druck, den man empfindet. Es ist ja auch Hass auf das Geschehene mit dabei und so kann dies deutlicher zum Ausdruck kommen.

The-Pit.de: Zu „Entschuldigung für Nichts“ gibt es auch ein Video, wer hatte die Idee?

Frank: Wir hatten versucht, das Thema so simpel wie möglich herüber zu bringen. Zwar hätten wir auch eine riesige Videoproduktion daraus machen können, dies hätte aber zu dem, was wir gerade machen, überhaupt nicht gepasst. In dem Song geht es ja um uns und das wir uns für die 22 Jahre, in denen wir nun schon Musik machen, bei Niemanden entschuldigen müssen. Die Frage war also, wie bekommt man es rüber, dass es schon um uns geht, aber auch um das Thema „Ich bin so wie ich bin“. Dies wollten wir ebenfalls transportieren und ist in drei Minuten auch nicht besonders einfach. Ich hoffe dies ist uns halbwegs gelungen.

The-Pit.de: Es geht hier auch viel um Freundschaft, würdest du euch als Freunde bezeichnen?

Frank: Ja und anders geht es auch nicht. Wenn man 22 Jahre wie im Moment auch sehr viel aufeinander hängt, klappt es nicht, wenn man nicht eine gewisse Beziehung zueinander hat.

The-Pit.de: Was sind eure Favoritensongs auf dem Album?

Frank: “In Sekunden“ ist ganz weit vorn, da man auch emotional was damit verbindet. Ich persönlich finde „Im Himmel“ auch sehr stark. Ist zwar auch wieder sehr unüblich für uns, da es ja eine Powerballade ist. Allerdings passt es inhaltlich auch wieder gut zu uns.

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