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Avatarium im Interview (Dezember 2015)

Ein Ort für Halbgötter

Marcus Jidell ist der Gitarrist von Avatarium und Ehemann von Jennie-Ann Smith.

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The-Pit.de: Ich hab das Gefühl, immer wenn Leute besoffen zusammenkommen, gründen sie eine Band. (allgemeines Gelächter)

Marcus: Ja, hehe, das macht irgendwie jeder. Aber Leif hat es wirklich ernstgenommen, ging nach Hause und fing an Songs zu schreiben. Dann kontaktierte er mich und fragte, ob ich ihm bei den Demos helfen könnte. Als er dann jedoch die anderen beiden fragte, hatten die keine Zeit mehr, sodass es zunächst nur wir zwei waren, aber wir hatten auf jeden Fall Spaß, zusammen zu arbeiten.

Jennie-Ann: Und schließlich rief Marcus mich an und sagte: „Wir suchen nach einem männlichen Sänger, denn wir haben diese Band oder dieses Projekt – oder was immer daraus werden würde – am laufen; könntest du nicht ins Studio kommen und trotzdem einfach mal ein paar Demo-Vocals aufnehmen?“ Da meinte ich nur: „Klar, ich kann’s versuchen.“ Also tat ich das und ich denke, wir alle fühlten sofort, dass das eine nette Mischung und etwas sehr Spezielles war, sodass die anderen umgehend aufhörten, nach einem männlichen Sänger zu suchen. Und so entstanden Avatarium.

Marcus: Ich hörte mir „Moonhorse“ glaube ich zehnmal hintereinander an, als wir das erste Demo aufnahmen. Leif und ich schrieben uns gegenseitig, weil wir total begeistert waren und uns klar war, dass wir das Ganze auf jeden Fall ernsthaft weiterbetreiben müssen.

The-Pit.de: „Moonhorse“ ist auch wirklich ein großartiger Song, mit fantastischer Dynamik. – Aber ihr Beiden seid ja verheiratet; wie funktioniert das, wenn man zusammen in einer Band spielt und quasi 24 Stunden miteinander verbringt?

Marcus: Wir sind noch im Lernprozess (alle lachen). Denn wir sind noch nicht so oft zusammen getourt. Wir haben ein paar Festivals gespielt, dann waren wir gemeinsam mit Amorphis unterwegs, und das hier ist unsere erste Headlinertour. Es ist ja schließlich was anderes, wenn man mehrere Wochen oder Monate unterwegs ist, als wenn man nur eine kleine Tour oder ein paar Festivalgigs absolviert. Aber ich denke, es klappt alles ganz gut (lacht).

Jennie-Ann: Für mich ist es zunächst einmal ein großes Privileg, mit einem so tollen Musiker und herausragendem Gitarrist wie Marcus zusammen zu arbeiten. Ich meine, wir haben uns über die Musik kennengelernt, und wenn wir uns on the road oder im Studio befinden, sind wir Kollegen, Musiker. Und so betrachte ich Marcus, wenn wir zusammen Musik machen. Außerdem: Was kann besser sein, als mit jemandem zu arbeiten, mit dem du dich sicher fühlst? Also, für mich ist es großartig, ich weiß nicht wie es für dich ist? (Sie dreht sich zu Marcus um und beide lachen.)

Marcus: Absolut, ich stimme da total überein. Wie Jennie-Ann sagte, wir haben großen Respekt voreinander als Musiker; wenn wir Musik machen, machen wir Musik, und danach erst finden wir Zeit dafür, Ehemann und Ehefrau zu sein. Ich war schon mit sehr vielen Bands unterwegs und wenn ich mit Jennie-Ann toure, bin ich gleichzeitig auch irgendwie zu Hause. So gesehen ist es in dieser Konstellation sogar noch viel schöner.

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