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Avantasia im Interview (Februar 2019)

Kontrolliertes Durcheinander

The-Pit.de: Wie bist du auf den Titel „The Piper At The Gates Of Dawn“ gekommen? Ich musste natürlich gleich an Pink Floyd denken, aber mit denen hat der Song musikalisch ja nun gar nichts zu tun…

Tobi: Der Track ist ein Teil des Konzepts, der Titel wurde allerdings von Arthur Machens Kurzgeschichte „The Great God Pan“, beeinflusst, die vermutlich als Vorlage zu Kenneth Grahames Buch „The Wind In The Willow“ diente, wo ein Kapitel „The Piper At The Gates Of Dawn“ heißt. Es geht um einen Torwächter in eine andere Welt, der das Bewusstsein verändert.

The-Pit.de: Gehört das „Maniac“-Cover zum Konzept mit dazu oder steht es für sich? Ich frage, weil es, obwohl es sich um ein Cover handelt, nicht etwa der letzte Track des Albums ist, denn danach kommt mit „Heart“ ja noch ein eigener Bonustrack.

Tobi: Eine reine Spaßidee, wir hatten ursprünglich keinen Plan, „Maniac“ auf das Album zu packen. Als das Arrangement stand, waren sowohl mein Produzent Sascha Paeth und auch ich angetan von dem Resultat, so dass wir den Song kurzerhand auf das Album packten. Und der wundervolle Eric Martin war dafür die beste Wahl. Es muss nicht immer Sinn ergeben, Musik darf auch einfach mal hedonistisch und auch mal ‚unsinnig‘ sein.

The-Pit.de: Musstest du lange betteln, um Candice Night zu bekommen? Wie war die Zusammenarbeit?

Tobi: Ich habe sie ganz professionell über ihr Management kontaktiert und alles war recht easy.

The-Pit.de: Würdest du „Moonglow“ tatsächlich als bestes Avantasia-Album bisher bezeichnen? Oder bist du eher nicht so der Fan von Vergleichen?

Tobi: Das letzte Album ist immer im Augenblick das Beste – ich glaube, das geht jedem Künstler so. Es ist dein Baby, das aus den Windeln ist und nun die ersten erfolgreichen Gehversuche macht.

The-Pit.de: Würdest du bei so was wie dem ESC Vorentscheid wieder machen, war das eine coole Erfahrung?

Tobi: Wenn ich es nicht schon gemacht hätte, ich würde es wieder machen. Es war keine weltbewegende Erfahrung, ich habe einfach meinen Song gesungen, allerdings vor einem Publikum, denen ich nicht bekannt war. Es war eine tolle Promo Aktion. Ich hatte ein Album auf dem Markt und der NDR gab mir die Gelegenheit dazu, die Bevölkerung davon in Kenntnis zu setzen.

The-Pit.de: Was hörst du derzeit so für Musik und was hat dir zuletzt besonders gut gefallen?

Tobi: Def Leppard mit „Hysteria“, Kiss mit „Crazy Nights“ und „Killroy Was Here“ von Styx.

The-Pit.de: Du hörst ja sicherlich auch gerne Klassik bzw. bist davon beeinflusst. Was sind da deine Lieblingskomponisten?

Tobi: Bach, Beethoven und vielleicht Mozart. Sascha Paeth sagt, dass manche meiner Kompositionen nach Telemann klingen, um mich zu ärgern. Aber ich finde nichts Anrüchiges daran.

The-Pit.de: Ich auch nicht, es gibt auf jeden Fall Schlimmeres als Telemann, auch wenn ich ihn bei dir jetzt eher weniger heraushöre. Aber ich freue mich auf die Tour, bisher hatte es sich tatsächlich noch nicht ergeben, dass ich euch live sehen konnte!

Tobi: Danke für deinen Support, danke an alle Fans und wir sehen uns!

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