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Attic im Interview (Oktober 2017)

Mehr konkret denn scheinheilig

Frontmann Meister Cagliostro

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The-Pit.de: Nach dem Debüt „The Invocation“ seid ihr mit reichlich Lob, aber eben auch mit „Geht gar nicht“-Anfeindungen konfrontiert wurden. Verändert das einen nach ein paar Jahren und wie geht ihr damit um?

Katte: Gute Frage... ich glaube, wirklich verändert hat uns das nicht. Wir freuen uns tierisch, wenn Leute das Album abfeiern und sind natürlich auch glücklich, weil wir selber auch stolz drauf sind, wenn es Leute aber kacke finden, dann kommt es darauf an, ob sie konstruktiv sind und sagen, dass sie damit nichts anfangen können, wenn die Leute aber einfach nur „haten“ wollen, dann geht es einem natürlich schon auf den Sack, dann nimmt man da auch ein bisschen mehr Distanz an. Es hat uns aber nicht wirklich verändert, außer dass wir hier und da auch mal zu faul zum Zelten sind, weil wir manchmal auf einem Festival doch schöner untergebracht sind.

The-Pit.de: Jetzt gibt es aber ein paar Leute, die das „haten“ auf die Spitze treiben und auch ganz gerne verbreiten, dass ihr hochnäsig und arrogant seid. Wie reagiert ihr da drauf?

Katte: Das ist uns eigentlich relativ egal, wie wissen ja, wie wir sind. Wir kennen uns, die Leute, die uns gut kennen, wissen auch, wie wir sind. Es kommt auch darauf an. Wenn wir auf der Bühne ein bisschen arrogant wirken, dann ist das gar kein Problem, dann ist das eher auch ein bisschen gewollt, wir feiern ja auch ein bisschen das böse Image. Das passt ja auch ganz gut zu uns und der Liveshow. Da sehe ich kein Problem. Und wenn die Leute das so über uns sagen, dann kennen sie uns einfach nicht gut genug. Das prallt dann von uns ab oder wir machen uns eher drüber lustig.

The-Pit.de: 2013 wurde quasi ein Wunsch aus einem eurer ersten Interviews erfüllt, als ihr mit dem King auf dem Rock Hard Festival eine Bühne geteilt habt. Bringt das mehr Magie oder ist eher Flair verloren gegangen?

Katte: Ich glaube, gar nichts von beidem. Kaputtgemacht hat es definitiv nichts, es war ein super Tag, eine super Show. Es war schon eine unglaublich coole Sache, am gleichen Tag mit ihm zu spielen, wir hatten auch die Möglichkeit, ihn und die anderen Jungs kurz zu treffen, Hallo zu sagen, wir haben ihm auch eine CD in die Hand gedrückt. Es war schon ziemlich cool. Es hat uns aber nicht verändert. Wir gehen jetzt nicht anders an seine Musik heran, wir hören sie genauso wie vorher.

The-Pit.de: Man munkelt, dass ihr Anfang 2018 auch ausführlich auf Tour gehen wollt. Wie ist das bei euch mit Studium, Beruf und Familie vereinbar?

Katte: Wir planen gerade Touren und sind natürlich mit unserem Booker im Gespräch und schauen halt, wann wir mit wem touren. Im Idealfall wäre es super, wenn wir zwei Touren fahren, einmal mit einer größeren Band, wo man dabei ist und vielleicht auch neues Publikum erschließt, dann aber auch gerne eine Headlinertour, wo wir alles aufbauen können, aber im vielleicht kleineren Rahmen unterwegs sind.

The-Pit.de: Sind denn schon auch Ideen für das nächste Album übrig oder müssen die Fans wieder fünf Jahre warten?

Katte: Ich glaube nicht, dass es wieder fünf Jahre dauern wird, wir haben auch schon neues Material, gerade dadurch, dass das Konzept in der Planung sehr geschlossen war, haben wir immer noch Ideen, die wir nebenbei ausgearbeitet hatten oder Sachen, die wir gerne ins Konzept eingebaut hätten und die wir auch schon bearbeitet hatten, wo wir dann aber gemerkt haben, dass es vom Inhalt her nirgends mehr reinpasst. Das haben wir dann für das nächste Album beiseite gelegt. Wir haben auch schon einen Song komplett fertig, viele Ideen stehen, wir haben sogar schon einen Titel. Es wird auf jeden Fall noch dauern, gerade wo wir ja auch viel live unterwegs sind, aber es ist auf jeden Fall über das „Sanctimonoius“-Material hinaus noch einiges übrig geblieben.

Im Hintergrund laufen noch die überraschend unaufgeregten Showvorbereitungen, zum ersten Mal werden Attic über neunzig Minuten auf der Bühne stehen und dabei auch das komplette Album sowie ein paar weitere unverzichtbare Klassiker darbieten – das aber ist an anderer Stelle hier nachzulesen.

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