Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Alestorm im Interview (November 2009)

Sind gegen moderne Piraten

Auch ohne Piratenoutfit eine Klasse für sich: Alestorm

Zum Thema

Im September führte die Paganfest Tour ein buntes Völkchen an Bands unter anderem in das Dortmunder Freizeitzentrum West. Da die schottischen Piraten von Alestorm derzeit unter vollen Segeln Kurs auf Erfolg nehmen, schnappten wir uns die Bandmitglieder und entlockten ihnen Antworten auf unsere Fragen.

 

The-Pit.de: Hallo Jungs! Wie läuft die Pagan Fest Tour?

Dani: Hey! Die Tour läuft wunderbar, echt fantastisch! Heute ist, glaube ich, die neunte Show der Tour. Die Shows haben bis jetzt einen riesen Spaß gemacht und das Trinken bereitet uns ebenfalls riesige Freude. Wir genießen momentan das alles und wir freuen uns auf den Rest des Monats. Das soll nicht heißen, dass wir uns auf das Ende der Tour freuen; wir freuen uns auf jede einzelne Show, die noch vor uns liegt.

Gareth: Ja, diese ist definitiv eine der besten Touren, die wir bislang mitgemacht haben. Einfach deshalb, weil alle Leute großartig sind. Es gab bislang auch noch kein einziges gravierendes Problem, bis auf ein paar Kleinigkeiten, aber trotzdem war es bislang alles wirklich super. Ich will gar nicht, dass es endet.

Ian: Ich stimme in allem mit Dani und Gareth überein (allgemeines Gelächter).

Dani: Ian ist unser Drummer, er hat also eh nichts zu sagen.

 

The-Pit.de: In welcher Stadt habt ihr bislang die besten Publikumsreaktionen bekommen?

Dani: Ähm … ja…

Ian: Frankfurt! In Frankfurt sind die Fans richtig durchgedreht, als wir unseren Auftritt hatten. Das war echt total unglaublich.

Dani: Musik war richtig gut…äh … Musik? Ich meine natürlich München. München war auch richtig, richtig gut. Das war bislang die beste Show der gesamten Tour. Alle Fans waren total verrückt, das hat ziemlich viel Spaß gemacht.

 

The-Pit.de: Wie gefällt euch die Mischung der Musikstile in diesem Package?

Gareth: Meiner Meinung nach ist das eine geniale Mischung, denn zuerst macht dieses Package den Eindruck, dass es eine blöde Idee sei, all diese verschiedenen Bands zusammen auf Tour zu schicken. Aber jeden Abend als Opener für Unleashed zu spielen, ist einfach nur verdammt großartig (lacht). Selbst wenn sie musikalisch meilenweit von dem entfernt sind, was wir machen. Ich finde das einfach nur ganz große Klasse. Es kommen so viele verschiedene Fans zu den Shows, das ist toll.

 

The-Pit.de: Euer Album „Black Sails At Midnight“ ist ja nun schon einige Tage draußen. Kannst du schon was zu den Verkäufen sagen?

Dani: Ja, die CD-Verkäufe in Europa und in Amerika waren bis jetzt sehr gut. Und die Scheibe verkauft sich immer noch sehr stark in Japan. Genaue Zahlen kann da momentan noch niemand nennen, weil die Scheibe noch nicht lange genug auf dem Markt ist. Aber von dem, was wir bislang gehört haben, verkauft sich das Album immer noch recht gut.

Gareth: In Deutschland sind wir mit der Scheibe sogar in die Charts eingestiegen, in Großbritannien sind wir damit auch in die Rockcharts gekommen. Sogar in den USA haben wir es bis in die Billboard Heatseekers Charts geschafft. Das belegt schon, dass sich die Scheibe ziemlich gut verkauft. Wir sind, was das angeht, selbst total beeindruckt.

 

The-Pit.de: Die Reaktionen auf die CD waren ja positiv, wo siehst du die Unterschiede zu „Captain Morgan`s Revenge“?

Dani: Wir waren talentierter. Wir haben anlässlich der „Captain Morgan`s Revenge“ viel mehr getourt. Daher kannten wir unseren Sound erheblich besser. Als wir dann also wieder ins Studio gingen, wussten wir genau, wie das Album klingen sollte. Während des Aufnahmeprozesses war der Tontechniker auch schon betrunken… (allgemeines Gelächter) James Murphy hat das Mastering des Albums übernommen. Wir sind wahrscheinlich dem Sound, den wir für dieses Album haben wollten, so nah wie irgend möglich gekommen. Die Instrumente klangen genauso wie wir uns das vorgestellt hatten. Über das finale Mastering und das gesamte Endergebnis haben wir uns total gefreut. Wir waren sehr glücklich mit dem Sound der Scheibe.

 

The-Pit.de: Es gibt immer wieder Magazine, die euch mit Running Wild vergleichen. Ich kann da nur wenig Gemeinsamkeiten finden, wie seht ihr das?

Gareth: Diesen Vergleich kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Ich meine, okay, bei beiden Bands geht es um Piraten; musikalisch aber ist es dasselbe wie der Vergleich zwischen uns und Swashbuckle. Immer wieder werden wir mit einer Thrash Metal-Band verglichen, egal, was wir tun. Offenbar sehen alle nur das Piraten-Thema, aber musikalisch besteht zwischen uns und den beiden Bands keinerlei Gemeinsamkeit.

Ian: Sie ziehen sich an wie Piraten. Wir kleiden uns nicht wie Piraten, wir klingen dafür mehr wie Piraten, dafür klingen Swashbuckle viel mehr thrash-like. Aber ich liebe Swashbuckle, sie sind toll.

Dani: Die sind gut, die sind richtig, richtig gut.

 

The-Pit.de: Auf dem neuen Album hört man die Besetzungswechsel heraus, warum kam es dazu?

Dani: Unser Gitarrist Gavin verließ uns letztes Jahr vor unserer Oktober-Tour. Daher mussten wir schnell einen Session-Gitarristen für die Tour finden. Als wir Franklyn mit ins Studio genommen hatten, mussten wir feststellen, dass er nicht gut genug war. Christopher kannte Gareth durch viele gemeinsam durchgetrunkene, katastrophale Nächte. Also machte Chris Gareth besoffen und brachte ihn dazu, bei unserer Band mitzumachen.

Gareth: Er entführte mich eines Tages, als ich auf dem Weg war, Milch kaufen zu gehen. Er sperrte mich in den Laderaum eines Vans und seitdem bin ich hier (lacht).

 

Seite
comments powered by Disqus

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna

Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen