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Ahab im Interview (Juli 2012)

Kein Zufallstreffer

Das Cover von "The Giant" stammt von Sebastian Jerke

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The-Pit.de: „Evening Star“ hat für mich übrigens so ein bisschen einen leichten Type O Negative-Vibe. Natürlich ist das musikalisch eine andere Baustelle, aber trotzdem - wahrscheinlich ist das aber einfach nur wieder so ein Fall, wo schlichtweg jeder anders empfindet.

Daniel: Das mag durchaus sein. Über den Song liest man natürlich in der Regel nichts, weil er eben nicht in der regulären Fassung enthalten ist. Ich weiß jetzt nicht, ob ihr einen Downloadcode oder eine Promo gekriegt habt, oder wie das war?

The-Pit.de: Ich hab einen Download gekriegt, mir aber hinterher das Vinyl gekauft.

Daniel: Sehr löblich (lacht). Aber bei dem Download waren wohl nur die sechs Songs dabei, oder?

The-Pit.de: Ja, nur die sechs Songs.

Daniel: Ja, insofern habe ich in Reviews oder so auch nichts über die beiden Bonusstücke gelesen, bis auf den Hinweis, dass es sie halt noch gibt, aber es ist doch eher speziell, dass da jemand etwas drüber äußert. Aber es kann schon sein, dass man da auch Type O Negative heraushört, keine Ahnung (lacht).

The-Pit.de: Witzig finde ich übrigens auch noch, dass das Buch von Edgar Allan Poe, das auf „The Giant“ thematisiert wird, „The Narrative Of Arthur Gordon Pym Of Nantucket“ heißt und die Essex, um die es sich auf eurem zweiten Album „The Divinity Of Oceans“ dreht, ebenfalls von Nantucket aus startete. Das scheint ein wichtiger Hafen gewesen zu sein.

Daniel: Ich denke mal schon, zumindest im Roman wird er oft erwähnt. Natürlich war das für uns nicht der ausschlaggebende Punkt, das zu nehmen, weil da Nantucket drin vorkam, aber es waren zumindest zwei kleine Parallelen dabei; das war ein ganz netter Gimmick, dass wir auf diese Weise eine kleine Verbindung zur vorigen CD hatten. Wir hätten das Buch sicherlich auch ohne diese Verbindung genommen, aber es ist ein ganz netter Gag.

The-Pit.de: Wollt ihr in Zukunft auch immer nautische Themen nehmen? Vielleicht auch mal etwas aus der jüngeren Vergangenheit oder etwas Aktuelles, Costa Concordia oder Estonia?

Daniel: Wir wollen auf jeden Fall nautisch bleiben, das hat sich mittlerweile schließlich zum Trademark entwickelt, und es war eigentlich auch von vornherein geplant, dass man die Band gründet, um eine Plattform zu haben, um so etwas musikalisch umsetzen zu können. Aber ich weiß nicht, die Costa Concordia oder so zu nehmen, das wäre vielleicht doch ein bisschen albern (lacht).

The-Pit.de: Atmosphärisch würde das in der Tat wohl nicht so recht passen.

Daniel: Erstens das und zweitens sollte es schon ein Buch als Vorlage sein.

The-Pit.de: Verstehe. Gibt es irgendwelche bestimmten Funeral-Doom-Bands oder überhaupt Doom-Bands, die du gerade so hörst und empfehlen kannst?

Daniel: Hm, in letzter Zeit habe ich natürlich wieder verstärkt Esoteric gehört, weil wir nun gerade mit denen auf Tour waren, aus diesem Grund ebenso die Ophis-Sachen. Was ich ebenfalls sehr gern höre, sind 40 Watt Sun (quasi die Nachfolgeband von Warning) und letztens bin ich durch einen Kollegen via Facebook auf eine Band namens Pallbearer gestoßen – die klingen auch ganz interessant. Aber ich höre alles Mögliche bunt gemischt, ich bin nicht nur auf Doom fixiert. Es kann auch gerne mal Rockmusik sein oder Death oder Black Metal. So lange Gitarren dabei sind, ist es eigentlich wurscht (lacht).

Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Da das Gespräch am 27. Juni stattfand, am Tag des ersten Halbfinales der Fußball-EM 2012, folgte anschließend noch ein kleiner Schnack über König Fußball, bevor man sich gegenseitig für die Zeit bedankte und sich noch einen schönen Abend wünschte.

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