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Accept im Interview (August 2017)

"Viel Alkohol, wenig Schlaf!"

The-Pit.de: Welche Songs sind dennoch vom Album jetzt deine Favoriten? Aus welchen Gründen?

Wolf: Ich habe bereits gesagt, dass wir sehr hart gearbeitet haben, um zehn Favoriten zu haben, die alle gut sind. Wir wollten nicht Songs, bei denen man sagt, dass man auf sie eh hätte verzichten können. Sowas wollten wir vermeiden. Alle sind so, dass ich sie alle nicht weglassen will. Aber ich kann dir sagen, dass ich von den ersten Reaktionen her – da ich schon einige Interviews gemacht habe – merke, dass viele „Koolaid“ sehr gut finden wie du, oder „Analog Man“, „No Regrets“ oder „What Is Done Is Done“ sind Stücke, die am meisten erwähnt werden. Aber man hört auch unterschiedliche Songs. Das zeigt auch, dass das Album zehn gleich starke Songs enthält.

The-Pit.de: Wo habt ihr das Album aufgenommen? Bei euch zu Hause oder seid ihr in ein„richtiges“ Studio gegangen?

Wolf: Wir haben ja ein Studio, wobei ´Studio´ heutzutage ein dehnbarer Begriff ist. Ich habe tatsächlich hier im Hause mein eigenes Reich und hier habe ichauch ein Schlagzeug aufgebaut. So kann man jederzeit aufnehmen. Gelegentlich gehen wir auch anderswohin, zum Beispiel nach New Jersey zu Mike und dort nehmen wir dann Gesang auf oder im Studio von Andy Sneap haben wir auch was aufgenommen. Gemischt wird auch immer bei Andy. Aber es ist wichtig, dass wir alle was zum Arbeiten haben, aber auch zusammenkommen können, anstatt nur Dateien hin und herzuschicken. Das bringt uns nichts. Wir müssen uns treffen und zusammenarbeiten.

The-Pit.de: Das ist auch organischer, wenn alle bei der Entwicklung der Lieder mit dabei sind. Man kann gleichzeitig direkt etwas ändern.

Wolf: Es ist aber nicht immer jeder dabei. sondern zumindest nur das Team. Das ist ganz gut.

The-Pit.de: Darf ich dir eine etwas provokantere Frage stellen? Euer 2000er Sound ist nicht mehr sooo herausstechend originell wie in den 80ern. Liegt es daran, dass mittlerweile sehr viele Bands die gleichen Amps und Studiotechnik nutzen können?

Wolf: Also, ich finde schon, dass wir einen eigenen Sound haben. Viele Fans haben außerdem bestätigt, dass man das beim ersten Riff hört: Es ist Accept. Den Sound macht Andy Sneap und wir sind voll zufrieden. Das ist besonders eins der Elemente, das gut funktioniert, dieses Oldschool-Songwriting, also ganz traditionell auf der altmodischen Art, die Songs zu strukturieren. Aber wir haben diesen moderneren Sound, den Andy Sneap – als einer der modernen Produzenten – uns gegeben hat. Gerade diese Kombination von Altem und Modernem scheint gut zu funktionieren. Wir sind daher mit dem Sound total happy und die Fans auch!

The-Pit.de: Der Stil ist unverkennbar, das schon. Das wollte ich nicht damit sagen, lediglich das Soundgewand ist von Platte zu Platte ähnlich, aber okay. Was hat der Titel für eine Aussage? Er zeigt doch überdeutlich mit dem Frontbild ein Endszenario. Ist das mehr als Thema oder eine Aussage?

Wolf: Da ist überhaupt nichts zu überinterpretieren. Es geht schon in den Songs um aktuelle Sachen, die einen auch privat so interessieren, unter anderem diese Endzeitstimmung mit diesem Chaos. Diese Überlegung spielt schon eine Rolle in vielen der Songs. Wie geht es weiter? Wie weit wird das noch? Die Welt wird schon extremer.

The-Pit.de: Das stimmt. Kommt das auch in den USA so an wie in Europa? Wie wird denn diese Flüchtlingsproblematik zum Beispiel als eins der wichtigsten Themen zurzeit dort aufgenommen?

Wolf: Unterschiedlich. Ja, sicherlich, klar gucke ich relativ häufig deutsches Fernsehen, insofern kann ich auch gut die beiden Welten in verschiedenen Sprachen vergleichen. Ich denke, jedes Land hat so seinen eigenen Fokus. In den USA liegt er momentan mehr auf diesem kleinen Krieg um Trump herum, der einen Krieg gegen die Medien macht. Das ist relativ häufig hier zu sehen. In Europa geht es in der Tat mehr um die Flüchtlingskrise. Das flaut dann momentan etwas ab, denn jetzt kommt bei euch der Wahlkampf.

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