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Accept im Interview (August 2017)

"Viel Alkohol, wenig Schlaf!"

Eine weitere Zeitrechnung beginnt bei Accept, denn die Band unterzog sich einer frischen Zellenkur und brachte ein neues Album am 4. August 2017 heraus. Das war Grund genug, um den Bandsprecher Wolf Hoffmann für ein Interview zu gewinnen. Das Gespräch dreht sich um den Bandkosmos und ermöglicht einen gewissen Einblick hinter die Kulissen. Fast minutengenau ruft Wolf unseren Redakteur aus den USA an dem vereinbarten Termin an. Das Gespräch könnt ihr im Weiteren lesen.

Wolf: Aha, da ist er ja!

The-Pit.de: Hallo Wolf! Grüß dich!

Wolf: Hallo, hallo! (Nach anfänglichen technischen Problemen bei Skype geht das Gespräch weiter.)

The-Pit.de: Jetzt scheint es zu funktionieren.

Wolf: Also, los!

The-Pit.de: Vielen Dank, dass du diese Interviewanfrage angenommen hast. Vor allem, weil ich vor Monaten über Eure Facebook-Seite schon mal angefragt habe. Es kam leider keine Antwort zurück.

Wolf: Oh, wie nachlässig! So was passiert.

The-Pit.de: Nach drei Studioalben habt ihr ein Livealbum aufgenommen, um dieser Phase ein Ende zu machen. Jetzt steht eine neue Veröffentlichung mit einer neuen Mannschaft an, das am 4. August 2017 erscheint. Was waren eigentlich die Trennungsgründe vom alten Team? Waren die beiden Mitmusiker Stefan und Herman unzufrieden mit der musikalischen Ausrichtung oder gab es finanzielle Gründe?

Wolf: Viel interessanter ist eigentlich die Frage, wer ist dafür verantwortlich, der die Alben macht? Das ist nach wie vor der gleiche Kern der Truppe, also im Grunde genommen die gleiche Mannschaft wie immer am Werke. Wir haben halt zwei neue Unterstützer, hauptsächlich für die Live-Arbeit. Wir sind somit jetzt total glücklich. Uwe ist der eine, der schon länger im Umfeld war und jetzt in Frankfurt lebt. Er war früher bei Grave Digger. Der Drummer ist ein Mensch aus Nashville. Es war uns auch wichtig, einen Schlagzeuger zu finden, der bei uns in der Nähe wohnt und ein junges unbeschriebenes Blatt ist. Er ist weltweit noch nicht aufgetaucht und er passt perfekt zu uns. Jetzt haben wir eine super Truppe zusammen. Der Schaffensprozess hat sich damit nur peripher geändert und sogar leicht verbessert, weil sie super Musiker sind. Die Gitarren habe ich eh in dem Sinne seit fast ca. 40 Jahren alleine aufgenommen. Das sollte auch so sein. Wir wollten nichts ändern. Weißt du?

The-Pit.de: Ich höre ja. Wie sind zum Beispiel diesmal die Songs genau entstanden? Wie kann man sich das Songwriting vorstellen? Haben die neuen Leute am Material mitgearbeitet oder stammt alles samt i-Tüpfelchen von dir und Peter?

Wolf: Also, im Grunde genommen ist es mir immer nicht so verständlich, warum jeder wissen muss, wer was schreibt. Ich kann dir aber sagen, dass sich bei uns im Team in dem Sinne seit Jahrzehnten kaum etwas geändert hat. Das liegt immer an Peter und mir und wir arbeiten die ersten Grundstrukturen aus, also wir fangen mit den ersten Demos und Riffs an, bis wir Songs zusammen haben, die sich so anfühlen oder erkennbare Ideen aufweisen, dann geben wir sie an Mark wegen der Lyrics. Am Ende geben wir das unserem Schlagzeuger.

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