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AC Angry im Interview (November 2013)

„Man darf sich selbst nicht zu ernst nehmen“

AC Angry

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The-Pit.de: Neues Material will ja auch ausführlich live vorgestellt werden. Steht da etwas Konkretes an oder könnt ihr die Zügel ein bisschen schleifen lassen, weil die Platte ja auch noch nicht raus ist?

Alan: Wir wollen nichts anderes als schnellst möglich wieder auf Tour zu gehen. Konkret kann ich noch nichts sagen, wir reden mit einigen Bands, mit denen wir auf Tour wollen. Es ist nämlich so, dass wir ja noch ein Newcomer sind, trotz der fünf Touren, die wir bisher gemacht haben. Trotz dieser Touren kennen uns ja noch nicht so viele Leute, weswegen wir auch noch keine Headlinertour fahren wollen, da würden wohl auch nur wenige Leute kommen. Wir wollen momentan lieber bei anderen Bands den Support machen. Da reden wir momentan mit verschiedenen Bands, damit wir das auf die Reihe bekommen.

The-Pit.de: Jetzt ist das Debüt wegen einer Panne im Presswerk um 14 Tage nach hinten verschoben. Inwieweit geht ihr das locker an und steckt das weg oder seid ihr deswegen richtig angefressen?

Alan: Nein, ich finde das eigentlich gar nicht so schlimm. Klar, es ist runder, wenn man die Platte ankündigt und sie kommt dann auch zu dem Zeitpunkt raus, was ja bisher auch immer so geklappt hat. Es ist im Pressewerk ein kleines Malheur passiert, für das keiner etwas kann, so haben wir dann aber auch zwei Wochen mehr Zeit, ein bisschen mehr Promo zu machen. Wir haben gesagt, wir machen das Beste daraus, es wurmt uns eigentlich nicht. Es ist ja nicht so, dass sie erst in einem halben Jahr herauskommt, das wäre schon scheiße.

The-Pit.de: „Black Denim“ fährt durchweg gute bis sehr gute Kritiken ein – wie bewertet ihr die „Pressearbeit“ und welche Rückmeldungen bekommt ihr aus dem Freundeskreis?

Alan: Gute Frage. Aus unserem Freundeskreis haben wir eigentlich auch durchweg gute Kritiken und ich muss auch sagen, dass dieses Album, so wie es von Print- und Onlinemagazinen aufgenommen wird, auch schon ein bisschen überrascht, weil es überwiegend positiv ist, bisher noch keine einzige schlechte Kritik. Das meiste bewegt sich auch in den oberen Noten, das ist schon ziemlich cool. Wir sind darüber überrascht, aber natürlich auch sehr froh, dass das so ist. Das war bei den beiden Taletellers-Alben, die wir gemacht haben, auch schon immer ganz gut, aber nie so überschwänglich wie jetzt. Das freut uns natürlich ungemein, aber es wird bestimmt auch wieder vorkommen, dass es dem einen oder anderen nicht gefällt. Du kannst es nicht jedem Recht machen. Wir freuen uns über gute Kritik, aber wenn jetzt einer kommt und die Platte verreißt, dann lassen wir uns nicht fertig machen. Schlechte Kritik wird weggesteckt und weiter geht’s. Wir machen ja die Musik für unsere Fans und uns und nicht im Prinzip für die Kritiker.

The-Pit.de: Ein richtig geiles Highlight ist für mich das Mundharmonika-Gitarren-Duell bei „You Got The Thirst“. Wie seid ihr darauf gekommen, solche Einflüsse einzubauen?

Alan: Wir wollten halt ein richtig geiles Rockalbum machen und wir fanden, dass solche Elemente wie Piano oder auch Mundharmonika einfach super dazu passen. Wir wollten es auch ein bisschen abwechslungsreicher gestalten, deswegen haben wir uns dieser Elemente bedient. Das war das erste, was uns eingefallen ist. Das ist doch auch Rock’n’Roll, das wollten wir dann mit einbringen. Nebenbei verleihen diese Elemente dem Ganzen auch diesen Old-School-50er-Jahre-Rock’n’Roll, da bekommt man noch ein paar Einflüsse von ganz früher eingebaut, wo der Rock’n’Roll entstanden ist. Das war uns auch wichtig. Die traditionellen Elemente mit den modernen Gitarren haben halt super funktioniert. Da sind wir relativ fix drauf gekommen, dass das passen könnte.

The-Pit.de: Ich fand ja gerade das Duell zwischen Gitarre und Mundharmonika interessant…

Alan: Mit den Gitarrensoli waren wir ja relativ sparsam auf dem Album, aber wir haben gesagt, wenn wir sie schon einsetzen, dann müssen sie Eier haben und halt rocken.

The-Pit.de: Sind eure Texte dabei eher fiktiv oder durchaus biografisch? Mir fällt natürlich ganz spontan ein, wie ihr dem Mädel an die Möpse fasst…

Alan: (muss erst einmal zu Ende lachen) Ich sage mal, man sollte die Texte jetzt nicht so super ernst nehmen. Irgendwo sollen sie auch ein bisschen Attitüde haben, die sollen ein bisschen Eier haben. Klar, man verbaut schon Erfahrungen, die man gehabt hat, vieles aber ist auch abstrakt. Ich versuche, mit den Texten ein bisschen die Rock’n’Roll-Attitüde zu transportieren, es soll ja auch einfach Spaß machen. Es würde ja zu unserer Musik nicht passen, wenn ich plötzlich hochpolitische Texte schreiben oder über den Weltfrieden singen würde. Ein bisschen Biografisches ist klar immer dabei, man zehrt ja von seinen Erfahrungen, vieles geht auch unbewusst, aber die Texte sind bewusst ein bisschen abstrakt und ich spiele bewusst auch ein bisschen mit den Klischees. Viele checken das auch nicht, viele nehmen die Texte auch viel zu ernst, dabei sind die Texte häufig auch hoch ironisch. Das bedeutet doch auch Rock’n’Roll: Man darf sich selbst nicht zu ernst nehmen.

The-Pit.de: Eure Songs zeichnen sich dadurch aus, dass sie immer auch eine gewisse Mitsingkompatibilität aufweisen – achtet ihr da auch beim Songwriting darauf?

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