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AC Angry im Interview (November 2013)

„Man darf sich selbst nicht zu ernst nehmen“

Interviewpartner Alan

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AC Angry sind beliebe keine Frischlinge mehr, auch wenn sie mit „Black Denim“ ihr Debüt vorlegen. Welche Erfahrungen sie vorher sammelten, wohin die Reise geht, wie schwer es heimische Bands haben und welche Erfolge sich in der Bandvita eingetragen haben, darüber gibt Gitarrist und Sänger Alan Costa Auskunft.

The-Pit.de: Jetzt liegt mit „Black Denim“ euer Debüt vor, neu seid ihr aber nicht, wart ihr doch vorher schon als Taletellers bekannt. Wie kam es zur Umbenennung?

Alan: Wir haben damals mit Taletellers zusammen mit Grave Digger und Alestorm getourt. Auf der Tour haben wir gemerkt, dass Leute auf uns zugekommen sind und meinten, dass sie sich unter dem Bandnamen etwas ganz anderes vorgestellt haben. Die fanden schon ganz geil, was wir gemacht haben, aber sie dachten bei dem Namen eher an Fantasy oder Pagan Metal. Das haben wir uns dann zu Herzen genommen und gesagt, dass man sich so wohl Steine in den Weg legen würde, weil das Zielpublikum vielleicht gar nicht reinhört. Dann haben wir uns überlegt, doch einen passenderen Namen zu finden, aber so einfach ist das alles nicht. Wir hatten uns schon eine bisschen was aufgebaut, dann will man sich auch nicht einfach vom alten Namen trennen, egal wie er klingt. Aber nach reichlicher Überlegung haben wir uns dann doch zu diesem Schritt entschlossen, und siehe da, es läuft viel besser. Wir sind bei den Leuten super angekommen, das Ganze ist jetzt irgendwie runder, passt auch besser zu uns. Taletellers war jetzt auch nicht so griffig wie AC Angry. Wir haben es nicht bereut, es war die richtige Entscheidung.

The-Pit.de: Ihr habt dann relativ schnell die erste EP „Boozed Horse“ heraushauen müssen, es standen ja schon die ersten Supportshows an. Habt ihr da noch von den alten Connections gezerrt, weil es für Neue doch ansonsten nicht gerade einfach ist, Saxon oder Anvil auf Tour zu begleiten, oder ist es schon der Zugewinn bei AC Angry?

Alan: Mmmh, ich weiß es nicht. Klar, es ist nicht negativ, wenn man schon eine Tour mit Grave Digger hatte. Das funktionierte ja auch super gut, wir sind prima mit der Hauptband klargekommen, das hat sich dann vielleicht auch herumgesprochen. Ich denke aber auch, dass es schon ein bisschen Zugewinn war, denn wir hatten im Zuge der Veröffentlichung der EP auch eine Tour mit Warrior Soul gemacht. Die kannten uns ja vorher gar nicht, Taletellers auch nicht, und ich denke, dass wir unter anderem Namen vielleicht gar nicht durchgekommen wären. Die Bands entscheiden überwiegend auch selbst, wen sie als Support mitnehmen. Vielleicht ein bisschen von beidem, aber es ist ja so, dass die Slots auch auf unseren Mist gewachsen sind, denn wir haben mit den Bands geredet, haben auch die Musik vorgespielt. Bei Saxon zum Beispiel war es so, dass sie sich vorher genau angehört haben, was wir gemacht haben, das haben sie zumindest gesagt, weswegen sie uns dann auch mitgenommen haben. Ein bisschen vielleicht wegen der Vergangenheit, aber überwiegend auch unserer Einsatz.

The-Pit.de: Wo wir gerade auch bei der EP sind: Sie kam auch auf Vinyl raus und ist mittlerweile vergriffen. Stehen die Zeichen da auf Re-Release?

Alan: Ich denke schon, dass wir sie wieder auflegen, weil sie echt ein voller Erfolg war, die ist komplett weg, das ging auch relativ schnell. Wir haben auch sehr oft anfragen, wann es sie wieder gibt oder ob sie nochmals rauskommt. Ich kann jetzt kein Datum nennen, denn wir verwenden unsere ganze Energie auf die Platte, aber es kann gut sein, dass die 7“ nächstes Jahr wieder als Gimmick, wenn wir wieder eine coole Tour haben, in einer limitierten Auflage herauskommt. Das ist schon sehr wahrscheinlich.

The-Pit.de: Das neue Album passt meiner Meinung nach auch bestens auf Vinyl. Wie ist da der Stand der Lage?

Alan: Auf jeden Fall. Wir versuchen gerade, eine passende Firma zu finden, die das auf Vinyl herausbringt. Unsere jetzige Plattenfirma macht selbst nichts oder zumindest momentan noch nichts, wir sind uns aber auch einig, dass wir auch theoretisch über eine Lizenz gehen können. Lange Rede, kurzer Sinn: Klar ist da was geplant. Ich kann es aber auch noch nicht sagen, wann es soweit sein wird. Wir sind selbst riesige Vinylfans.

The-Pit.de: In Köln habt ihr bei eurer Liveshow mit Anvil ja viele neue Songs auch schon gespielt. Ist das eure Herangehensweise, die Songs auch anzutesten, ob sie auch funktionieren, bevor sie aufgenommen werden?

Alan: Ja, auch schon, ein bisschen, aber es ist ja so, dass die Songs schon letztes Jahr aufgenommen wurden. Es ist nicht so, dass wir sie jetzt erst angetestet und dann erst aufgenommen haben. Aber: Die Songs müssen für uns auch live funktionieren. Wenn wir können, spielen wir sie vorher auch live, aber manchmal geht es halt auch irgendwie nicht. Da bist du mal auf Tour, dann hast du mal Zeit, Songs zu schreiben und ins Studio zu gehen, viele Songs entstehen ja auch erst endgültig im Studio. Da kannst du natürlich nicht immer alle antesten. Wir versuchen, uns aber die Livesituation vorzustellen, wie es sein würde, aber wir testen auch gerne an, wenn wir die Möglichkeit haben.

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