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AC Angry im Interview (Februar 2017)

„Als Rock'n'Roller soll man sich auch nicht zu ernst nehmen“

Interviewpartner Alan

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Schon 2013 hatten wir Frontmann Alan von AV Angry zum „Rapport“ wegen dem „Black Denim“-Album gebeten. Da die Saarbrücker mit „Appetite For Erection“ erneut ein famoses Album veröffentlichten, liegt es doch nahe, da wiederholt nachzuhaken.

The-Pit.de: Hi Alan, schön, dass es einmal mehr klappt. Das Album ist ja jetzt schon ein paar Tage draußen. Hast du das Gefühl, dass der Promostreß ein bisschen abflaut oder steckst du noch mitten drin?

Alan: Ich stecke schon noch ein bisschen drin, es kommen immer noch Interviews wie jetzt mit dir rein. Die Platte kam zwar Ende November raus, aber es ist auch gut so, dass noch was läuft. Wir waren ja auch auf Tour, da hat man eh immer was zu tun. Nee, zum Glück stecken wir noch mitten drin.

The-Pit.de: Hast du denn das Gefühl, dass es durch den Wechsel nach Steamhammer/ SPV deutlich nach oben gegangen ist oder ist die Zeit einfach reifer für AC Angry?

Alan: Wir sind natürlich extrem froh, dass wir bei solch einem Branchenriesen wie Steamhammer/ SPV untergekommen sind, dass sie mit uns zusammenarbeiten. Das ist ja ein Label, wo lange Jahren auch Motörhead und viele unserer Helden auch waren. Geiler geht es doch gar nicht mehr. Klar, Steamhammer hat da schon ein bisschen mehr Power als die ganzen Labels, wo wir vorher waren. Die sind so lange dabei, die ganzen Kontakte, auch vom Standing her, das merkt man schon. Ich hoffe natürlich, dass die Zeit für AC Angry reif ist. Ich meine, Steamhammer wird irgendwas in uns sehen, sonst hätten sie uns ja auch nicht gesignt. Wenn es nach uns gegangen wäre, dann hätten wir „Black Denim“ auch schon dort herausgebracht, jetzt aber ist die Zeit reifer.

The-Pit.de: Wie geht mal als Band mit solch einer Weiterentwicklung und Chance um? Wirkt das vielleicht auch mal ein bisschen lähmend oder ist das eher eine Art Befreiungsschlag?

Alan: Nein, auf keinen Fall lähmend. Darauf arbeiten wir ja eigentlich schon immer drauf hin, dass wir mit guten Partnern zusammenarbeiten, die einen auch wirklich weiterbringen können. Für uns ist das ganz klar eine Befreiung und eher so etwas wie „endlich kann es mal so richtig losgehen“. Lähmend also auf keinen Fall.

The-Pit.de: Zu „richtig losgehen“ passt ja auch das Artwork der neuen Platte ganz gut, was ja ausreichend Sprengkraft in sich birgt. Was für Feedback habt ihr darauf bekommen und was wolltet ihr genau damit ausdrücken?

Alan: Das Artwork polarisiert halt einfach, das war uns im Vorfeld auch bewusst. Wir hatten uns ja schon einmal unterhalten und du weißt ja, dass bei uns nicht immer alles ganz ernst zu nehmen ist. Es geht um Spaß und als Rock'n'Roller soll man sich auch nicht zu ernst nehmen. Klar, es gibt Leute, die finden das Artwork geil, die checken den Gag dahinter, manche finden es aber präpubertär und bescheuert. Das gibt es halt auch. Der Titel war vorher da, der Song ebenfalls, und uns war klar, dass wir das als Titel nehmen, weil es einfach auch hängen bleibt und weil man damit eben auch polarisieren kann. Viele sehen nur das Sexuelle dahinter, klar, damit spielen wir natürlich auch, aber wenn man sich den Text man anhört, da geht es nämlich nicht ums Ficken oder so. Es geht darum, mit seinen Freunden eine gute Zeit zu haben, die Jugend zu feiern, einen drauf zu machen und zweitens kann es auch in Richtung „Ohrgasmus“ gehen, hat mit zumindest vor kurzem jemand gesagt. Das fand ich einfach sehr gut, denn genau das ist es ja. Einfach die Musik abfeiern, einfach den Ohrgasmus zu haben, einfach eine Metapher für eine gute Zeit zu haben, ganz gleich, ob Musik hören oder mit deinen Freunden eine gute Party haben. Klar, Sex kann da auch zu gehören, aber wir haben das nicht nur auf den Sex reduziert, das war nicht unsere Intention. Viele sehen das natürlich so und reduzieren uns da drauf, aber die checken das halt nicht. Wenn man sich den Text durchliest, dann wir schnell klar, dass es nicht nur damit zu tun hat.

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