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A Million Miles im Interview (März 2013)

„Am Ende geht es doch einzig um die Musik, die Energie und die Power, eben um den Metal“

Es war purer Zufall, dass sich The-Pit.de und A Million Miles begegnet sind, spielten sie doch im November 2012 im Essener Turock als Support für Mustasch. Mittlerweile steht auch endlich mit „What’s Left Behind“ das Debütalbum an, welches durch eine kleine Tour durch die deutschen Clubs auch überregional beworben werden soll. Für das Interview hier stellte sich Frontfrau Mona zur Verfügung.

The-Pit.de: Hi Mona, stell doch bitte deine Band und dich zuerst einmal vor.

Mona: Moin Moin Jörg. Vielen Dank dass du dir die Zeit nimmst und wir uns den The-Pit.de-LeserInnen hier etwas näher vorstellen dürfen. Wir sind A Million Miles aus Hamburg. Wir tummeln uns nun seit 2008 im Metal Underground, sind die letzten Jahre intensiv durch ganz Europa und UK getourt und bringen nun endlich unser Debütalbum „What’s Left Behind“ an den Start, welches am Freitag, den 5. April 2013 über Abandon Records erscheint.

The-Pit.de: Ihr habt mit eurem Debüt „What’s Left Behind“ ein sehr abwechslungsreiches Album veröffentlicht, welches musikalisch gar nicht so einfach zu verorten ist. Wo würdest du euch aktuell einordnen?

Mona: In der Tat sehr schwierig, aber ich kann dich da beruhigen, du bist nicht der Einzige, dem es schwer fällt uns einzuordnen. Auch uns persönlich fällt es gar nicht mal so leicht uns zu beschreiben. Für uns gab es da nie musikalische Regeln oder Grenzen im Songwriting, nur damit wir am Ende in diese oder jene Schublade passen. Wir sind durch sehr viele Stile geprägt und jeder von uns bringt so seinen persönlichen und eigenen Einfluss mit. Es freut uns aber, dass wir eben nicht in eine bestimmte Schublade passen, denn das müssen und wollen wir auch gar nicht. Aber um etwas Licht ins Dunkel zu bringen: Musikalisch bewegen wir uns im Heavy Metal, der auf Groove, Thrash, eine Prise Hardcore, Stoner und Hardrock trifft.

The-Pit.de: Was hältst du von dem noch immer vorherrschenden Schubladendenken bei den ganzen Subgenres?

Mona: Nicht wirklich viel. Meiner Meinung nach sollte es auch gar nicht so sehr um formale Begrifflichkeiten gehen, sondern einzig die Musik für sich sprechen. Aber ich finde es äußerst interessant, wie man derzeit vergeblich versucht A Million Miles in eine Schublade zu stecken. Ich erinnere mich gut, dass früher doch eben irgendwie alles Metal war und wir halt Metal gehört haben. Mittlerweile gibt es so viele Sparten und Schubladen. Ich bin da nicht sonderlich Fan von, alles genauestens zu kategorisieren und nur weil ein Genre genau den Begriff trägt, muss ich es hören und nichts anderes. Nenn es bei uns Heavy Metal, nenn es Stoner Metal, oder einfach nur Metal, am Ende zählt doch, was wir und die Leute, die uns hören möchten, dabei fühlen und dass wir gemeinsam dazu rocken können. Man sollte nicht so viel Zeit damit verschwenden, sich über Begrifflichkeiten Gedanken zu machen oder Subgenres im Metal gegeneinander auszugrenzen. Am Ende geht es doch einzig um die Musik, die Energie und die Power, eben um den Metal.

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