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Donnerstag, 02. September 2010
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Maks & The Minors im Interview (April 2010)

Von Kaffee und Zigaretten, Fernsehgärten, Eichelhäherdamen, blauen Müllsäcken und... na ja, Musik

Max stand für viele Fragen zur Verfügung

Max stand für viele Fragen zur Verfügung

Maks & The Minors spielen eine interessante Mischung aus Rock, Ska, Polka und osteuropäischer Folklore – eine Mélange, die zunächst einmal etwas merkwürdig klingen und sperrig erscheinen mag. Doch wer sich mit der Musik der Band ein bisschen mehr beschäftigt hat, wird schnell feststellen, dass die Songs trotzdem wie aus einem Guss klingen und somit das Profil einer völlig eigenständigen und handwerklich talentierten Combo ergeben. Sogar Ex-Uriah Heep-Mainman Ken Hensley zeigte sich begeistert von den Hamburgern und produzierte kurzerhand deren erstes Album „Movin’ Out“.
Letztes Jahr erschien das nicht minder starke Nachfolgewerk „Good Morning, Samsara!“, das einen weiteren großen Schritt nach vorne bedeutete, da die Band dies nun komplett in Eigenregie aufnahm. Im Rahmen des Livegigs im Downtown Bluesclub, der Lieblingslocation von Maks & The Minors, nutzten wir die Gelegenheit, um mit dem Frontmann und Songwriter Max Kretzenbacher ein entspanntes Gespräch zu führen.


The-Pit.de: Hi Max, willkommen zum Interview. Was mich zunächst mal interessieren würde: Wie seid ihr eigentlich auf euren Bandnamen gekommen? Wegen der Doppeldeutigkeit schwingt da ja so ein bisschen Ironie mit: „minor“ heißt ja moll, aber es kann auch „unwichtig“ oder „unbedeutend“ bedeuten...

Max: Richtig. Also, es kommt tatsächlich von moll, und wir wollten halt so einen Namen haben wie „Buddy Holly & The Crickets“ oder „Tom Petty & The Heartbreakers“, also einfach einen Namen und noch was dahinter. Und wie du ja vielleicht weißt, sind die meisten unserer Stücke in moll, und deswegen kamen wir halt auf „minor“. Und das „ks“ kommt einfach daher, weil ich das so ein bisschen verfremden wollte, um zu zeigen, dass es halt kein Soloprojekt von mir ist, sondern schon eine Band.


The-Pit.de: Okay. Weil wie gesagt, „minor“ kann ja auch „unbedeutend“ heißen.

Max: Ja, das stimmt. Wenn man will, kann man das natürlich so interpretieren, mir ist das dann auch wurscht (lacht). Aber gedacht ist es schon so, dass es von „moll“ kommt, das andere ist eher Zufall. Übrigens war das Nikis (Schlagzeuger – Anm. d. Verf.) Idee, der Name kommt von Niki.


The-Pit.de: Noch zu Schulzeiten seid ihr ja unter dem Namen „Collateral Damage“ gestartet und da hat ja Sebastian, der nicht mehr in der Band ist, noch Bass gespielt; später dann, als ihr euch reformiert habt, dann Akustikgitarre. Wie kam es denn dazu?

Max: Weil wir da schon einen Bassisten hatten. Nee, warte mal, wie war das denn noch? (lacht und denkt nach). Nee, doch wir hatten einen Bassisten und der ist dann plötzlich verschwunden und da haben wir ein paar Gigs mit Bass-Playback gemacht.


The-Pit.de: Wie damals bei Collateral Damage ganz am Anfang.

Max: Ja, ist auch das gleiche Gerät, „Otto“, das Gerät heißt Otto. Aber... ich weiß gar nicht mehr, warum. Irgendwie haben wir gesagt, wir brauchen noch eine Akustikgitarre und er war dabei.


The-Pit.de: Er ist dann ja auch wieder gegangen wegen seiner Schauspielkarriere. Ich hab ihn damals bei Aufführungen in der Schule des öfteren als Hauptdarsteller gesehen – und er hat ja schon tierisch was drauf.

Max: Ja, na ja, er ist halt mehr Schauspieler als Musiker.


The-Pit.de: Trefft ihr ihn denn noch manchmal, habt ihr noch Kontakt?

Max: Ja, du wirst ihn auch heute abend noch sehen, er spielt bei zwei Songs mit. Das ist so ein bisschen wie bei „Coffee And Cigarettes“ – nach dem Motto: Jetzt, wo ich nicht mehr rauche, kann ich doch mal wieder eine rauchen, weißt du?


The-Pit.de: Tja, wenn man das kann... Ich könnte das nicht.

Max: Ja, aber das sagen die ja in diesem Film, und so ist das jetzt mit Sebastian. Wir haben ihn neulich mal zum Spaß auf die Bühne geholt und so machen wir das heute auch wieder. Er ist nicht in der Band drin und es wird nichts weiter geplant – einfach nur so aus Bock.


The-Pit.de: Vielleicht macht er ja noch richtig Karriere als Schauspieler.

Max: Wir wollen ihn auf jeden Fall nicht dran hindern.

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